|
Aalen. Alfred Ebbinghaus ist am 19. März im Alter von 83 Jahren gestorben. Der Diplom-Ingenieur war von 1968 bis 1992 in führenden Positionen bei der Gesenkschmiede Schneider Aalen (GSA) tätig. Er gilt als „Erfinder“ des Innenhochdruckumformung-Verfahrens (IHV). Geboren in Gevelsberg, studierte Alfred Ebbinghaus von 1949 bis 1954 an der TH Aachen Maschinenbau. Sein Berufsweg führte ihn von der Firma August Bilstein in Ennepetal-Altenvoerde über die Ford-Werke zur Hoesch Rothe Erde Schmied AG, wo er als Betriebschef den Gesenkschmiedebereich leitete. Am 1. Juli 1968 trat Ebbinghaus bei der GSA als technischer Geschäftsführer an. Ab 1984 führte er das Unternehmen als alleiniger Geschäftsführer bis zu seinem Ausscheiden 1992. Danach blieb er der GSA als Mitglied des Aufsichtsrates erhalten. 1996 gründete Ebbinghaus in Mögglingen die GTS GmbH & Co. als Nachfolgefirma des Gmünder Motorenwerks Elektro-Stützel, das in Konkurs gegangen war. GTS produziert Generatoren sowie deren elektronische Steuereinheiten und gilt heute als technisch führender Hersteller von Stromerzeugern. Ebbinghaus war Inhaber zahlreicher Patente. Er wirkte im Industrieverband Deutscher Schmieden, in der Vollversammlung der IHK und der Vertreterversammlung der AOK sowie in Beiräten einiger Firmen. 1988 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der Verstorbene wird am Freitag, 23. März, um 13 Uhr auf dem Waldfriedhof in Aalen beigesetzt. mas |