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Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch
Gmünd. Bis auf die letzten Plätze ausverkauft waren die beiden Vorstellungen „Willi und die Wunder dieser Welt“, der erste Kinofilm von Willi, der seit Jahren mit seinen TV-Sendungen „Willi will’s wissen“ oder „Willis VIPs“ Kinder begeistert. Kurzerhand wurde eine Sondervorstellung anberaumt. Aus allen Nähten platzte das Foyer jedoch, als Willi und sein Regisseur Arne Sinnwell um 16 Uhr Autogramme gaben. Die Reihe schlängelte sich teilweise bis zur Kasse runter. Für jeden hat er ein nettes Wort oder ein nettes Lächeln: „Wie heißt du denn? Schön, dass du da bist!“ Beim nächsten macht er ein Späßchen und gewinnt die Kinderherzen im Handumdrehen. Seinen Vornamen schreibt er wie ein lachendes Gesicht auf die Autogrammkarten und überreicht sie strahlend den Kindern: „Das ist für dich.“ Auf manche kommt noch ein kleines Herzchen. Viele Erwachsene lassen es sich nicht nehmen, ihren Nachwuchs mit dem Reporter zu fotografieren. Immer wieder stellt Weitzel die Frage: „Hat dir der Film gefallen?“ Für alle, die bei der Autogrammstunde den Film schon gesehen haben, kann es darauf nur ein überzeugtes „Ja“ geben. In seinem ersten Kinofilm, der am 5. März in die Kinos kam, entführt Willi sein Publikum in ganz gegensätzliche Orte der Welt: in die Sahara ebenso wie in die Antarktis, nach Tokio und in den Dschungel. Auf die großen Weltwunder hat es der reisende Reporter nicht abgesehen, eher auf die kleinen Wunder dieser Welt. Genau hinsehen, ist gefragt. Die Kinder folgen nur zu gern, denn Willi trifft immer auf interessante Menschen vor Ort, die sehr viel Interessantes über ferne Länder und Sitten zu berichten wissen. 1000 Fragen haben die rund 160 Kinder der ersten Vorstellung. Den Applaus gibt er zunächst an seinen Regisseur weiter. Der habe den Löwenanteil der Arbeit geleistet: Zwei Monate dauerte der Dreh, fünf Monate musste der Film im Studio fertig gestellt werden. Warum er und nicht Arne vor der Kamera steht, dafür hat Willi Weitzel eine bestechend einfache Antwort: „Ich seh’ besser aus, deshalb bin ich für euch unterwegs“, sagt er mit Schalk im Nacken. Die Kinder wollen alles noch einmal ganz genau wissen: „Wie weit warst du von den Eisbären weg?“, „Wie hat’s dir in China gefallen?“, „Was fandesch du am beschten?“, „War das gemütlich im Kapselhotel?“ Auf die Frage, wie das mit den Spinnen war, hat der frühere Theologiestudent eine besonders schöne Antwort: „Das sind auch nur Geschöpfe Gottes.“ Willi geht es eben nicht nur um Infotainment – Werte haben in seinen Sendungen auch ihren Platz. Seine Botschaft geht über das Infotainment für Kinder hinaus. |