Hochschule zeigt 3D-Druck auf Messe

Forschungsprojekt Erste Ergebnisse der Smart-Pro-Partnerschaft werden auf der Experience Additive Manufacturing gezeigt.
  • Masterand Max Schneckenburger führt das Verfahren vor.
    Foto: Hochschule Aalen / Thomas Klink

Aalen. Additive Fertigung per 3D-Druck ist für die Hochschule Aalen eines der aktuellen Top-Themen. Um die Frage, wie die Industrie die Technologie nutzen kann, geht es in der SmartPro-Partnerschaft der Hochschule mit Firmen und Wissenschaftlern. Erste Ergebnisse aus SmartPro und weitere 3D-Druck-Innovationen stellt die Hochschule Aalen vom 25. bis 27. September auf der neuen Fachmesse Experience Additive Manufacturing (EAM) in Augsburg vor.

Im Kooperationsnetzwerk SmartPro schafft die Hochschule Grundlagen für smarte Produkte. Beispiele sind Hartmetalle, Multimaterialverbunde und optische Kunststoffe für innovative Werkzeuge und Bauteile mit optimierter Kühlung oder Sensoren in cyberphysischen Systemen. „Additive Manufacturing spielt sich bei uns an der Hochschule Aalen im Dreiklang Produkt, Prozess und Material ab“, so Prorektor Prof. Dr. Harald Riegel. Die Palette reicht von optischen Kunststoffen über Metalle bis zu Keramiken.

Anwender des 3D-Drucks sollen auf der Messe Innovationsimpulse erhalten – insbesondere mittelständische Unternehmen. Der SmartPro-Messestand veranschaulicht die Nutzung intelligenter additiver Fertigungsverfahren, beispielsweise mithilfe eines Roboters und eines Virtual Reality-Systems, mit dem man durch ein Zahnrad fliegen kann. Präsentiert werden außerdem diverse 3D-gedruckte Komponenten aus Metall und optischen Materialien.

© Wirtschaft Regional 12.09.2018 17:05
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