Wie man 3-D-Drucke kalkuliert

Exkursion Studierende der Hochschule Aalen besuchen als Vorbereitung für Südafrikaaufenthalt die Firma F. & G. Hachtel.

Aalen. Wie erstellt man ein Kostenmodell für additive Fertigungsverfahren (3-D-Druck)? Damit haben sich Studierende des Masterstudiengangs „Industrial Management“ an der Hochschule Aalen beschäftigt. Während einer Exkursion des praktisch orientierten Projekts besuchten sie die F. & G. Hachtel GmbH & Co. KG. An der Exkursion nahmen auch Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen als Vorbereitung ihres Südafrika-Aufenthalts teil.

An der Hochschule Aalen spielt der 3-D-Druck eine wichtige Rolle. Die Studierenden tauschten sich mit Geschäftsführer Steffen Hachtel aus. Dieser erklärte anhand praktischer Beispiele, wie komplex und problematisch die Kostenschätzung für 3-D-gedruckte Teile sei. Bei der Werksbesichtigung konnten die Studierenden auch virtuell in eine Spritzgussform eintauchen und so den Produktionsprozess am Computer simuliert mitverfolgen. Im laufenden Wintersemester erarbeiten die Studierenden unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Holzbaur ein Kostenmodell für den 3-D-Druck.

Sowohl die Central University of Technology in Bloemfontein als auch die Vaal University of Technology in Vanderbijlpark sind Partnerhochschulen der Hochschule Aalen. Ansätze der Kostenkalkulation für additive Fertigung wurden bereits gemeinsam erarbeitet.

© Wirtschaft Regional 19.01.2018 21:53
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