Fein: Standort Jelling wird geschlossen

Integration Die dänische Tochter zieht bis Mai 2018 an den Stammsitz nach Bargau um. Neun Mitarbeiter verlieren ihre Stellen.
  • 46a182a0-aa95-47a4-abd3-5b9a519b4247.jpg
    GRIT: Bandschleifmaschinen zur Metallbearbeitung. Foto: Fein
Schwäbisch Gmünd. Der Elektrowerkzeughersteller C. & E. Fein GmbH integriert seine bisher eigenständige dänische Tochtergesellschaft GRIT A/S in den Unternehmenshauptsitz in Bargau. Seit 2005 ist die GRIT A/S, die Bandschleifmaschinen, Module und Zubehöre herstellt, Teil der Fein-Gruppe. Mit der Aufgabe des Standorts Jelling will Fein doppelt angelegte Funktionen in Bargau bündeln. Die neun Beschäftigten in Jelling erhielten Angebote zum Umzug nach Bargau, die sie aber ablehnten. Bei der guten Konjunkturlage in Dänemark haben sie beste Aussichten, neue Stellen zu finden.

Die Implementierung von GRIT soll schrittweise bis Mitte Mai 2018 erfolgen – Maschinen und Anlagen in Jelling werden verpackt und nach Bargau transportiert. Dort wird eine ältere Halle für den Maschinenpark renoviert. „Der Umzug ist eine strategische Entscheidung. Wir wollen die Wertschöpfungskette optimieren und Synergieeffekte in Bargau heben“, erklärt Bernd Lämmle. Der Gesamtleiter für Produktion und Logistik in Europa sieht darin auch „eine Stärkung des und ein klares Bekenntnis zum Standort Bargau“. Die Produkte von GRIT seien ein wichtiges Geschäftsfeld, sie würden ideal zum Metall-Portfolio von Fein passen und die Metallkompetenz in Bargau stärken, betonte Lämmle.

FEIN beschäftigt in 16 Tochtergesellschaften weltweit 800 Mitarbeiter, davon rund 600 in Schwäbisch Gmünd-Bargau. Unter der Marke werden 40 Bandschleifmaschinen und Module sowie 280 Zubehörartikel für die Metall verarbeitende Industrie angeboten. Ihr modularer Aufbau ermöglicht eine schnelle Umrüstung und Ergänzung. Anwender profitieren von einer hohen Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Die Produkte sind auch im Dauerbetrieb extrem leistungsstark .

zurück
© Wirtschaft Regional 05.12.2017 18:33
Ist dieser Artikel lesenswert?
473 Leser
nach oben