Aalens Forscher stellen sich vor

Hochschule Aalen Aktuelle Forschung wird exemplarisch in einer Sonderbeilage verständlich dargestellt. Standortmarketing wird von Firmen, der IHK, der Stadt Aalen und dem Landkreis unterstützt.
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    An der Rombacher Straße in Aalen wächst derzeit der Rohbau der beiden Forschungsinstitute ZiMATE und ZTN. Sie werden den Forschungsstandort Aalen weiter stärken. Foto: Peter Hageneder
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    Prof. Gerhard Schneider. Foto:arc
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    So sieht das Cover der Sonderbeilage aus. Foto: HS Aalen

Aalen

Exemplarisch für die Aktivitäten an Hochschulen für angewandte Wissenschaften wird die Forschung an der Hochschule Aalen im Dezember als Sonderbeilage der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ dargestellt. Der Titel: „Aufbruch in Aalen“. Zentrale Forschungsthemen aus dem an der Aalener Hochschule entwickelten Forschungskonzept „SmartPro“ werden auf 36 Seiten auf allgemein verständliche Weise einem breiten Publikum nahegebracht. Die Hochschule Aalen hatte 2016 beim bundesweiten Wettbewerb „FH-Impuls“ mit „SmartPro“ einen großen Erfolg erzielt. Das Themenspektrum der Beilage reicht von Magnetwerkstoffen über Batterietechnologien bis hin zum Leichtbau und dem 3D-Druck. Das Konzept der Beilage sieht vor, auch Doktoranden, die in ihren Forschungsgebieten zur Elite gehören, zu porträtieren.

Die Sonderbeilage kann als bestes Standortmarketing für die Region und von Aalen gelten, weshalb die Veröffentlichung auch von der Stadt Aalen, der IHK sowie dem Ostalbkreis unterstützt wurde. Hinzu kommen die Firmen Carl Zeiss, Kreissparkasse Ostalb, Franke, Kessler & Co., Oskar Frech und Outlast: Sie haben die Veröffentlichung mit Inserate begleitet. Gut ein halbes Jahr wurde am Zusammenstellen der Themen in der Kommunikationsabteilung der Hochschule Aalen gearbeitet. „Wir haben versucht, die Zukunftsthemen, an denen wir intensiv forschen, nach außen zu tragen. Die Beilage zeigt die große Relevanz der Forschung an Hochschule für angewandte Wissenschaften“, sagt Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider.

Seit über 50 Jahren hat die Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ den Anspruch, für Themen aus Forschung und Technik zu begeistern. Mit einer Auflage von knapp 80.000 Exemplaren werden monatlich mehr als 450.000 Leser erreicht.

Forschung hat hohe Relevanz

Beilage zeigt die große Relevanz der Forschung.

Prof. Gerhard Schneider
Rektor Hochschule Aalen

„Die Bedeutung der anwendungsorientierten Forschung an Fachhochschulen nimmt stetig zu und ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz“, erläutert Wolfgang Hess, ehemaliger Chefredakteur des Blatts und zusammen mit Ralf Butscher Betreuer der Beilage. Daher sei es nur konsequent, wenn nun erstmals ausführlicher die Aktivitäten einer forschungsstarken Fachhochschule am Beispiel eines aktuellen Projektes mit hoher Sichtbarkeit vorgestellt würden, betont Hess. Er hat seit längerem die Aalener Hochschule auf seinem Schirm.

Studierende sowie der wissenschaftliche Nachwuchs kommen in der Beilage zu Wort und zusätzliche Aktivitäten der Hochschule wie Innovationszentrum Inno-Z, die Werkstatt junger Forscher „explorhino“ oder das E-Motion Rennteam werden in Kurzbeiträgen porträtiert. Besondere Hingucker sind die eindrucksvollen Aufnahmen des Fotografen Thomas Klink, der zu mehreren Shootings an der Hochschule Aalen weilte.

„Ein Ziel von SmartPro ist, auf die Forschungsaktivitäten der Hochschule Aalen weit über die Region hinaus aufmerksam zu machen“, erläutert Gerhard Schneider und verweist auf die Forschungsstärke der Hochschule Aalen und deren gute Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft. „Neben der Veröffentlichung unserer Ergebnisse in Fachzeitschriften ist es zunehmend wichtig, Ziele und Inhalte unserer Forschung einem breiteren Publikum vorzustellen“, betont Schneider. Da die Beilage auch über den Industrieanzeiger verbreitet wird, werden zusätzlich Unternehmen aus der produzierenden Industrie erreicht.

Hintergrund: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte im Juli 2016 zehn Sieger der Fördermaßnahme „Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region“ (FH-Impuls) bekannt gegeben. Aus über 80 Einreichungen wurden die besten Konzepte für eine von Fachhochschulen initiierte und koordinierte Partnerschaft vornehmlich mit dem unternehmerischen Mittelstand in der Region in einem ausgewählten Forschungs- und Entwicklungsfeld. Das Bundesforschungsministerium stellt für FH-lmpuls rund 100 Millionen Euro für einen Zeitraum von bis zu acht Jahren bereit.

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© Wirtschaft Regional 21.11.2017 22:13
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