SHW liegt auf Kurs – Boshoff bleibt Boss

Bilanz Der Umsatz des Autozulieferers sinkt zwar, dennoch werden die Verträge von zwei Vorstandsmitgliedern verlängert.
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    Der Vorstand von SHW von links: Andreas Rydzewski, Frank Boshoff und Martin Simon. Foto: sk
Aalen. Der Automobilzulieferer SHW hat die Zahlen der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht und zwei wichtige Personalentscheidungen getroffen. Nach Angaben des börsennotierten Unternehmens lag der Umsatz bei rund 300 Millionen Euro. Das sind knapp vier Prozent weniger als im selben Zeitraum des vergangenen Jahres. Ein Grund liege im Geschäftsbereich Pumpen und Motorkomponenten. Auch der Gewinn schrumpft: Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen vermindert sich um 6,8 Prozent auf 32,5 Millionen Euro.

Geht es nach dem Vorstand, ist das kein Grund zur Sorge: „Auf der Grundlage der Neunmonatszahlen sind wir zuversichtlich, dass wir unsere Jahresprognosen für das laufende Geschäftsjahr für Konzernumsatz und Ebitda-Marge erreichen werden“, erklärte Vorstandschef Frank Boshoff. „Die Produktionsanläufe für eine Haupt-Getriebeölpumpe und eine elektrische Zusatz-Getriebeölpumpe am chinesischen Standort Kunshan verlaufen planmäßig.“

Zudem habe man mit der Übernahme der Lust-Hybrid-Technik die eigene Wettbewerbsposition in der Elektromobilität „deutlich gestärkt“. Boshoff selbst wird die Firma auch in Zukunft leiten. Der Aufsichtsrat der AG hat die Verträge mit ihm und Finanzvorstand Martin Simon bis 2021 verlängert. „Das ist ein wichtiges Signal – nicht nur für die Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensführung, sondern auch für die Wachstumsstrategie des Konzerns“, erklärte Aufsichtsratschef Georg Wolf. Das Vorstandsteam soll die SHW „zu einem global aufgestellten Automobilzulieferer weiterentwickeln.

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© Wirtschaft Regional 27.10.2017 20:25
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