Nur Erhöhung der Arbeitszeit wird reduziert

Richtigstellung Bei Bosch AS gibt es keine Kündigung von Arbeitsverträgen, aber Wochenarbeitszeit wird in Einzelfällen gesenkt.
Schwäbisch Gmünd. Bei der Robert Bosch Automotive Steering GmbH wurden keine Arbeitsverträge gekündigt, sondern es wird die vom Arbeitgeber in Einzelfällen freiwillig gewährte Arbeitszeiterhöhung von regulär 35 Stunden auf 40 Stunden reduziert. Aus einer Bosch-Mitteilung, dass „laufende Einzelvereinbarungen formal gekündigt wurden“, wurde in unserer Ausgabe vom 18. Oktober geschlossen, dass deshalb Arbeitsverträge gekündigt worden seien. Dies ist nicht der Fall. Bosch AS erklärt: „Um die Wettbewerbsfähigkeit auch 2018 zu steigern, wird die Arbeitszeiterhöhung reduziert. Dies erfolgt unter Einhaltung aller tariflichen Regelungen, auch der formal erforderlichen Ankündigungsfrist. Die Arbeitsverträge von Bosch AS in Deutschland basieren auf 35 Stunden Wochenarbeitszeit. Die Erhöhung auf 40 Stunden erfolgt in Abstimmung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter. Sie wird freiwillig gewährt und in der Regel zeitlich befristet“.

Auslöser der Arbeitszeitverkürzung sei, dass der Wettbewerbs- und der Preisdruck signifikant gestiegen seien. Bei einigen Produkten sei Bosch AS, so in der Pressemitteilung, nicht mehr ausreichend wettbewerbsfähig. Um eine Verbesserung zu erreichen, seien verschiedene Maßnahmen ergriffen worden. Die Führungskräfte seien aufgerufen, diese umzusetzen.

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© Wirtschaft Regional 23.10.2017 20:07
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