JRS eröffnet Werk in China

Investition Mit einem neuen, knapp 30 000 Quadratmeter großen Standort will die Rosenberger JRS-Gruppe der steigenden Nachfrage in Asien gerecht werden.
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    So sieht das neue Werk der Rosenberger JRS-Gruppe in China aus – hier allerdings noch in einem computergenerierten Modell. Foto: JRS

Rosenberg/Changzhou

Die JRS-Gruppe hat in der chinesischen Stadt Changzhou in der Provinz Jiangsu ein hochmodernes Produktionswerk zur Herstellung von Hilfsstoffen für die pharmazeutische Industrie mit angeschlossenem Anwendungszentrum mit einer Feierstunde offiziell eröffnet.

Die international agierende JRS-Gruppe ist seit 2003 mit einem Vertriebsbüro in Shanghai in China vertreten. Mit dem Bau des Werkes in Changzhou sollen die Produktionskapazitäten für pharmazeutische Hilfsstoffe für die Wachstumsmärkte in Asien deutlich ausgebaut und die Wachstumsstrategie der Unternehmensgruppe erfolgreich fortgesetzt werden, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung.

„Wir sind sehr zuversichtlich, zukünftig auch andere Produkte aus dem JRS-Portfolio in China herzustellen. Hierzu zählen insbesondere Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe für die Lebensmittelindustrie, aber auch Produkte für technische Anwendungen“, erklärte Josef Otto Rettenmaier, geschäftsführender Gesellschafter von JRS, in seiner Rede zur Eröffnung des neuen Standorts.

Auf dem 30 000 Quadratmeter großen Gelände entstand nach einer Bauzeit von weniger als zwei Jahren eine hochmoderne Produktionsanlage, ein Labor für Anwendungstechnik sowie ein Logistikzentrum. Das neue Werk, das laut JRS „strategisch günstig“ etwa 180 Kilometer westlich von Shanghai in der Provinz Jiangsu liegt, soll vornehmlich Kunden der pharmazeutischen Industrie in China und Asien versorgen. Bei der Planung und dem Bau der Anlage wurde der Fokus auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und höchste Qualitätsstandards gelegt, so JRS weiter.

Das neue Werk ergänzt die bestehenden Standorte

„Die Investition in China ist eine Reaktion auf die steigende Nachfrage in der Region Asien. Unsere weltweiten Produktionskapazitäten für Kunden der pharmazeutischen Industrie und die Lieferfähigkeit qualitativ hochwertiger Produkte werden sich deutlich verbessern. Mit dem Labor für Anwendungstechnik können wir unseren Kunden einen optimalen Service für die Verwendung und den Einsatz unserer Produkte anbieten“, erläuterte JRS-Geschäftsführer Dr. Michael Hempe. Das Werk ergänze die bestehenden Standorte für pharmazeutische Hilfsstoffe der Unternehmensgruppe in Deutschland, Finnland, USA, Mexiko und Indien sinnvoll. Mit dem Bau des Produktionswerkes habe erstmals ein ausländischer Investor in eine Produktionslinie zur Herstellung von pharmazeutischen Hilfsstoffen in China investiert. Unter den zahlreichen Gästen der feierlichen Eröffnung waren Vertreter der lokalen Regierung, wichtige Vertriebspartner sowie die Geschäftsleitung der JRS-Gruppe, vertreten durch Josef Otto Rettenmaier und Dr. Michael Hempe. Geschäftsführer der Rettenmaier Natural Fiber Manufacturing Changzhou ist Johannes Beyer. Zum Investitionsvolumen machte das Unternehmen keine Angaben.

Die inhabergeführte JRS Gruppe ist mit mehr als 2500 Mitarbeitern an weltweit mehr als 50 Produktions- und Vertriebsstandorten aktiv. Die Unternehmenszentrale hat ihren Sitz in Rosenberg-Holzmühle.

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© Wirtschaft Regional 02.10.2017 16:51
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