Ein höherer Überschuss bei Barmer

Gesundheitswesen Die Barmer will 2018 ihren Beitrag konstant halten. Kasse weist auf die Sozialwahl hin.
Schwäbisch Gmünd/Berlin. Angesichts der anhaltend guten Finanzsituation in der Gesetzlichen Krankenversicherung geht der Verwaltungsrat der Krankenkasse Barmer von stabilen Beitragssätzen für 2018 aus. Das Präsidium der Barmer-Selbstverwaltung wies auf die positive Finanzentwicklung der eigenen Kasse hin, deren Gesamtrücklage mehr als eine Milliarde Euro betrage. Ziel sei, dass die 9,4 Millionen Versicherten der Barmer auch im kommenden Jahr von einem stabilen Beitragssatz profitierten, teilt die Kasse mit.

Beschließen werde den konkreten Beitragssatz der neue Verwaltungsrat der Kasse, welcher derzeit im Rahmen der Sozialwahl gewählt wird. „Mitglieder sollten von ihrem Recht Gebrauch machen, bis zum 4. Oktober ihre Stimme für das neue Mitgliederparlament abzugeben“, sagte ein Sprecher der Kasse. Das bisherige Verwaltungsratspräsidium sei froh, dass dem neuen Verwaltungsrat ein gut geordnetes Haus hinterlassen werde. Dazu zählten neben der positiven Finanzentwicklung unter anderem ein tiefgreifend restrukturiertes Unternehmen und eine erfolgreich bewältigte Fusion. Zum 1. Januar 2017 hatten sich die Barmer GEK und Deutsche BKK zur Barmer zusammengeschlossen. Die neue Barmer sei gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft, teilt die Kasse mit.

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© Wirtschaft Regional 21.09.2017 20:08
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