Schutz der Umwelt als Chefsache

Umwelt Die IHK empfiehlt Firmen den Eintrag in das EMAS-Register, da so Vorteile für Unternehmen entstehen.
Heidenheim. EMAS ist die Kurzbezeichnung fürs europäische „Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung“, in Englisch: „Eco Management and Audit Scheme“. EMAS-Unternehmen bekennen sich zum praktizierten Umweltschutz, genießen administrative sowie finanzielle Vorteile und verbessern das eigene Image, betont die IHK. Unternehmen, die sich an EMAS beteiligen, verpflichten sich, über die Erfüllung aller einschlägigen Rechtsvorschriften hinaus, einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Umweltleistung zu organisieren. Sie veröffentlichen eine Umwelterklärung und lassen sich regelmäßig von einem unabhängigen Gutachter überprüfen. Die Registrierung ist Aufgabe der Industrie- und Handelskammern. Vielerorts wird die Einführung eines EMAS-Systems auch finanziell oder organisatorisch gefördert.

Die Broschüre „In zehn Schritten zu EMAS – Ein Leitfaden für Umweltmanagementbeauftragte“ unterstützt sowohl bei der Neueinführung als auch beim Aufrechterhalten eines Umweltmanagementsystems. Die Broschüre sowie nähere Informationen zur EMAS-Registrierung gibt es bei der IHK Ostwürttemberg, Erhard Zwettler, Tel. 07321 324-127 oder unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Seitennummer 3293264.

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© Wirtschaft Regional 03.08.2017 18:03
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