Türenstudio Welz muss in die Insolvenz

Finanzen Ein Liquiditätsengpass sorgt für Ernüchterung: Sieben Mitarbeiter sind betroffen, Betrieb wird weitergeführt.
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    Das Türenstudio Welz in der Güglingstraße in Gmünd musste diese Woche Insolvenz anmelden. Foto: Tom
Schwäbisch Gmünd-Bettringen. Die Türenstudio Welz GmbH hat Antrag auf Insolvenzeröffnung beim Amtsgericht Aalen gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Aalener Rechtsanwalt Tobias Humpf von der Kanzlei Prof. Dr. Baumann + Partner bestellt. Das Unternehmen, das gemeinsam mit der Budweiser Möbelwerkstätte in der Bettringer Güglingstraße beheimatet ist, beschäftigt sieben Mitarbeiter. „Der Geschäftsbetrieb wird normal weitergeführt, bestehende Aufträge abgearbeitet. Für die Monate Juli bis September wurde Insolvenzausfallgeld beantragt“, sagt Tobias Humpf auf Nachfrage.

Als Grund für die finanzielle Schieflage nennt der vorläufige Insolvenzverwalter, der sich einen ersten Überblick von den räumlichen wie betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten des von Markus Budweiser-Rank bislang geleiteten Betriebs verschafft hat, einen Liquiditätsengpass. „Wir werden uns die Kostenstrukturen des Unternehmens genau ansehen müssen“, sagt Humpf. Das Türenstudio firmiert in gemieteten Räumen, an denen die Möbelwerkstätte Budweiser angeschlossen ist.

Humpf wird in den kommenden Tagen mit den Lieferanten und Geschäftspartnern Gespräche führen, ebenso mit den Hausbanken. „Wir sind bestrebt, zudem einen strategischen Partner mit ins Boot zu holen, um das Unternehmen auf eine breitere finanzielle Basis zu stellen. Unser erster Eindruck ist durchaus positiv, eine Weiterführung scheint möglich“, erklärt der vorläufige Insolvenzverwalter.

Das Türenstudio Welz ist auf den Türenhandel sowie den Türeinbau spezialisiert. Gemeinsam mit der Möbelwerkstätte Budweiser werden auch Innenausbauten und Schreinerarbeiten erledigt.

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© Wirtschaft Regional 27.07.2017 18:53
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