Bosch AS: Einigung unterzeichnet

Verhandlungen 760 Jobs fallen in Gmünd weg. Der Konzern schließt jedoch betriebsbedingte Kündigungen bis 2022 aus.
Schwäbisch Gmünd. Lange wurde intensiv verhandelt bei Bosch AS. Nun der Vollzug: Unternehmensleitung und Betriebsrat haben ein Eckpunktepapier am Freitag offiziell unterzeichnet: Zwar baut das Unternehmen wie berichtet 760 Jobs ab, garantiert im Gegenzug Investitionen in Höhe von 100 Millionen Euro bis 2019.

Das Papier schließt ebenso betriebsbedingte Kündigungen bis ins Jahr 2022 aus. Es beinhaltet jedoch Kostensenkungsmaßnahmen, um in Gmünd neue Aufträge zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren zu können, so der Konzern in einer Mitteilung. Durch die Vereinbarung der Eckpunkte erhalte das Werk eine langfristige Zukunft, heißt es weiter. Ausbildung, Qualifizierung und Arbeitszeitmodelle sollen im Zuge der Umsetzung weiterentwickelt werden. In Gmünd fertigt Bosch AS Lenksysteme für Pkw und Nutzfahrzeuge.

„Mit der Vereinbarung haben wir eine solide Grundlage zur Zukunftssicherung des Werks Schwäbisch Gmünd geschaffen. Diese Chance werden wir jetzt entschlossen nutzen. Vor uns liegt viel Arbeit, unter anderem bei der Verbesserung zahlreicher Abläufe. Die Maßnahmen sind verbunden mit der Zusicherung, dass im Werk Schwäbisch Gmünd über 2020 hinaus Stückzahlen produziert werden, die mit den heutigen Mengen vergleichbar sind“, erläuterte Werkleiter Karl Martin Kottmann.

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© Wirtschaft Regional 12.05.2017 22:42
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