SHW will ab 2018 deutlich zulegen

Hauptversammlung. SHW beschließt eine Dividende von einem Euro je Aktie – und formuliert erneut ehrgeizige Ziele.
Aalen/Heidenheim. Trotz des Umsatzrückgangs im vergangenen Jahr hat der Vorstandschef des Aalener Autozulieferers SHW AG, Dr. Frank Boshoff, bei der Hauptversammlung in Heidenheim ein positives Resümee gezogen: „Uns ist es trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs von zwölf Prozent auf 406 Mio. Euro gelungen, das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr leicht zu verbessern“, sagte Boshoff. Heißt: Trotz Umsatzminus blieb unterm Strich mehr Geld übrig. Von diesem haben auch die Anleger etwas: Das Gremium billigte die von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossene Dividende von einem Euro je Aktie.

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2017 betonte der Vorstandschef erneut, dass dieses für die SHW ein „Jahr des Übergangs“ und der Weichenstellungen für die Zukunft sein wird. „Das bedeutet, dass wir im Rahmen unserer Strategie SHW 2020 die Internationalisierung unseres Geschäfts konsequent vorantreiben werden.“ Von 2018 an rechnet das Unternehmen wieder mit deutlich steigendem Umsatz und Ergebnis. So soll der Konzernumsatz bis 2020 auf eine Größenordnung von 620 bis 650 Millionen Euro gesteigert werden. Davon wird knapp ein Viertel auf das Geschäft außerhalb Europas entfallen. Die EBITDA-Marge soll im gleichen Zeitraum auf mindestens zwölf Prozent zulegen, so Boshoff.

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© Wirtschaft Regional 10.05.2017 19:26
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