Oliver Scholz und CTG vor Einigung

Kündigungsklage Vor dem Landgericht Ellwangen gingen beide Seiten aufeinander zu – es geht um einen „Zahlbetrag“.
Ellwangen/Essingen. Mitte des Jahres 2016 war für Oliver Scholz und Berndt-Ulrich Scholz die Welt noch in Ordnung. Die chinesischen Chiho-Tiande Group (CTG) hatte die finanzschwache Scholz Holding GmbH übernommen und die früheren Vorstände weiterbeschäftigt. Anfang Januar aber wurde zuerst Oliver Scholz als Interims-CEO der neuen Scholz Recycling GmbH und dann seinem Vater als Berater „aus wichtigem Grund“ gekündigt. Dagegen klagten beide. Am Freitag stand die Sache „Oliver Scholz versus CTG“ auf der Tagesordnung der 1. Zivilkammer des Landgerichts Ellwangen. „Ich weiß nicht, wo der Fall hinläuft“, erklärte Volker Dietze zum Auftakt. Noch bevor der Vorsitzende Richter seine Verfahrensstrategie darlegte, signalisierten die Rechtsanwälte Dr. Jörn Kowalewski (Hamburg) und Dr. Tobias Leder (München) von der Kanzlei Latham & Watkins für CTG sowie Dr. Daniel Benkert (Kanzlei METIS) für Oliver Scholz ihren Willen zu einer außergerichtlichen Lösung. Sollte eine solche Einigung, bei der es um einen „Zahlbetrag“ geht, nicht erfolgen, wird am 14. Juni ab 12 Uhr vor dem Landgericht weiterverhandelt. Auch Berndt-Ulrich Scholz ist zu einer gütlichen Einigung bereit: „Ich warte auf ein Angebot von CTG“. Kommt dies nicht, beginnt am 6. Juli in Ellwangen der Prozess.
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© Wirtschaft Regional 05.05.2017 21:27
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