Bosch-Spitze verteidigt Job-Abbau

Bosch AS In Renningen begründet die Bosch-Konzernführung den Verlust von 760 Jobs in Schwäbisch Gmünd.
Renningen/Schwäbisch Gmünd. Bosch präsentierte an diesem Donnerstag in Renningen nicht nur die Zahlen des vergangenen Jahres, sondern erklärte, wie der Umbau des Konzerns vollzogen werden soll. Bosch-Chef Volkmar Denner sprach von „einer umfassenden Transformation“. Teil dieser Umstrukturierung ist etwa der Abbau von Arbeitsplätzen in Gmünd, wo Bosch Automotive Steering (AS) 760 Jobs streichen wird.

Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor bei Bosch, verteidigte den Umbau: „Wir beschäftigen uns regelmäßig mit Anpassungen an den Standorten, um diese wettbewerbsfähig zu halten.“ Bezogen auf Gmünd sagte er: „Es ist uns hier gelungen, gemeinschaftlich mit den Arbeitnehmervertretern eine gute und sozialverträgliche Lösung zu finden.“ Man habe in einem sehr frühen Stadium die Gespräche aufgenommen, um die künftige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Wichtig sei, dass die Standorte Stabilität und Perspektiven aufwiesen. „In Schwäbisch Gmünd haben wir erfolgreich langfristig eine Basis geschaffen, auf der wir erfolgreich weiterarbeiten können“, erklärte Kübel weiter.

Auch Konzernchef Volkmar Denner äußerte sich: „Für uns geht es um die Frage, wie man ein Unternehmen grundlegend auf die Zukunftsthemen wie die E-Mobilität vorbereitet.“

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© Wirtschaft Regional 04.05.2017 18:15
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