Region will Flächen für Gewerbe

Strategiepapier Nachhaltige Entwicklung von Gewerbeflächen durch regionales Management gefordert.
Heidenheim. Beim Projekt „Gewerbeentwicklungsdialog Ostwürttemberg“ haben Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung Entwicklungsziele und Umsetzungsmaßnahmen erarbeitet, die Projektträger, der Regionalverband Ostwürttemberg, die IHK sowie die Landkreise Heidenheim und Ostalbkreis in einer Veranstaltung in Heidenheim vorgestellt haben.

Über 50 Vertreter aus Unternehmen, Planungs- und Ingenieurbüros sowie regionale und kommunale Vertreter haben die Ergebnisse des Gewerbeentwicklungsforums diskutiert. Die Anforderungen an die regionale Gewerbeentwicklung aus Unternehmersicht formulierte Franz Rieger, langjähriger Vorsitzender des IHK-Industrieausschusses. Dabei postulierte er über die harten Standortfaktoren hinaus auch weitere Anforderungen, die Unternehmen an ihr Umfeld stellen. „Erreichbar, verfügbar, bebaubar und bezahlbar“ müssten Gewerbegebiete sein. Da Unternehmen heute zunehmend kurzfristige Entscheidungen je nach Auftragslage treffen, müssten auch die Kommunen für die Flächenbereitstellung schnellere Entscheidungen vorhalten. Für Rieger ist wichtig, nicht einfach wahllos Betriebe nebeneinander anzusiedeln. „Bei Neubauten muss man sich abstimmen“, sagte er. Die Produktionsweisen von Nachbarbetrieben müssten zueinander passen.

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© Wirtschaft Regional 03.04.2017 18:55
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