Voith: Preis für Innovation

Kooperation Audi und Voith starten Serienproduktion
Heidenheim/Paris. Auf der führenden Messe für faserverstärkte Bauteile, der JEC in Paris, hat der Voith Roving Applicator den JEC Innovation Award 2017 in der Kategorie „Manufacturing“ gewonnen. Mit diesem Innovationspreis werden Durchbruch-Innovationen im Bereich der Verbundwerkstoffe ausgezeichnet. Der Voith Roving Applicator ist ein von Voith entwickeltes und patentiertes Verfahren, das die hoch automatisierte Herstellung von carbonfaserverstärkten Bauteilen in beliebigen Losgrößen möglich macht.

„Unser neues Verfahren macht die automatisierte Serienfertigung von nahezu beliebig geformten CFK-Bauteilen in individuellen Losgrößen möglich. Das war in diesem hohen Automatisierungsgrad bisher nicht möglich und wird in der Automobilindustrie neue Perspektiven für den Werkstoff CFK eröffnen“, sagt Voith-Composites-Chef Dr. Lars Herbeck. Der Applikator ist das Herzstück der Industrie 4.0-Fertigungsstraße für CFK-Komponenten am Forschungs- und Produktionsstandort Garching. Die Grundlagen für diese Großserienfertigung wurden in der seit 2011 bestehenden Entwicklungspartnerschaft zwischen Voith Composites und dem Automobilhersteller Audi gelegt. Diese in ihrem Automatisierungsgrad und ihrer Flexibilität weltweit einmalige Fertigungsstraße ist nach der Anlaufphase nun in Betrieb: Erstanwender der neuen Technologie ist Audi. In Garching werden CFK-Teile für ein kommendes Audi-Modell in Serie gefertigt.

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© Wirtschaft Regional 30.03.2017 19:41
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