Fördergeld fürs Gmünder Institut

Forschung Das Gmünder fem erhält im Jahr 2017 rund 1,7 Millionen Euro institutionelle Förderung vom Land.
Schwäbisch Gmünd. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem) in Schwäbisch Gmünd auch 2017: Rund 1,7 Mio. Euro institutioneller Förderung fließen dorthin. „Das fem steht für exzellente Expertise im Bereich Oberflächentechnik und fürs Land als hervorragender Standort wirtschaftsnaher Forschung“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Als eines von 13 Instituten der angewandten Forschung in der Innovationsallianz Baden-Württemberg hat das Gmünder Institut, das von Andreas Zielonka geleitet wird, mit seiner fachübergreifenden Kompetenz und mit dem besonderen Schwerpunkt Edel- und Leichtmetalle eine besondere Rolle innerhalb der deutschen Forschungslandschaft. Das Institut weist mittlerweile bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal auf seinem Spezialgebiet auf, schreibt das Ministerium zu der Bewilligung. Die Bedeutung der Oberflächentechnik für die Prozess-, Verfahrens- und Produktentwicklung werde stetig zunehmen.

Fürs Einwerben von Forschungsaufträgen von KMUs ist in dem Förderbetrag eine Prämie von 137 000 Euro enthalten. Die Finanzierung der stark risikobehafteten Vorlaufforschung müsse in erster Linie über öffentliche Forschungsgelder erfolgen.

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© Wirtschaft Regional 20.03.2017 13:04
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