Kein Ausbau der Produktion in Ettenheim

Pelletswerk Die JRS-Gruppe wird ihren Standort im Badischen nicht erweitern. Dortige Bürgerinitiative atmet auf.
Rosenberg/Ettenheim. Seit dem Sommer 2016 gehört das von der Autobahn A5 weithin sichtbare Pelletswerk in Ettenheim (Ortenaukreis) der JRS-Gruppe aus Rosenberg. Die Fabrik ist im Badischen einigermaßen umstritten und war einst mit großen Plänen (etwa einer umfangreichen Erweiterung) von German Pellets gebaut worden. Im vergangenen Sommer dann übernahm JRS das Werk aus der Insolvenzmasse der gestrandeten Himmelstürmer. Die badische Dold-Gruppe aus Buchenbach ging dabei leer aus.

Nun berichtet die „Badische Zeitung“, dass aus der angestrebten Erweiterung nichts wird und zitiert den Unternehmer Joseph Otto Rettenmaier so: „Aus heutiger Sicht macht eine umfangreichere Produktionsanlagenerweiterung, wie sie der Vorbesitzer noch angestrebt hatte, definitiv keinen Sinn.“ JRS werde „eher in Infrastruktur- und Technologieverbesserungen investieren“. Das gefällt unter anderem auch der Bürgerinitiative Gewerbepark Ettenheim/Mahlberg. Die protestiert seit knapp zehn Jahren gegen Beeinträchtigung von Anwohner und war mit Petitionen und Klagen aktiv.

Auch Ettenheims Bürgermeister Bruno Metz ist mit dem neuen Eigentümer des Werkes zufrieden. „Wir sind auf jeden Fall froh, dass der neue Eigentümer ein im Land ansässiges Familienunternehmen ist.“

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© Wirtschaft Regional 16.03.2017 21:05
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